Aktuelles

Neue Handreichung: Begleitung von fachfremden Pflegenden

BERLIN - Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Pflegeunternehmer/innen im DBfK beschäftigte sich ausführlich mit der Thematik, in welcher Art und Weise Pflegehandlungen von Pflegefachpersonen an fachfremde Personen unter Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung übertragen werden können. Entstanden ist eine Handlungsempfehlung, die sich an Pflegeunternehmer/innen und insbesondere an Pflegefachpersonen, die für die Begleitung von fachfremden Pflegenden (wie pflegende An- und Zugehörige, angestellte Pflegehilfspersonen) in der häuslichen Pflege verantwortlich sind, richtet. Die Handlungsempfehlung „Begleitung fachfremder Pflegender in der ambulanten Versorgung“ steht als Download zur Verfügung.

Gemeinsame Empfehlung zur Weiterentwicklung der Vergütung häuslicher Pflege

HANNOVER - Der DBfK Nordwest e.V. hat sich mit den Landesverbänden der Pflegekassen in Niedersachsen auf eine "Gemeinsame Empfehlung zur Weiterentwicklung der Vergütung häuslicher Pflege (SGB XI)" für seine Mitgliedseinrichtungen geeinigt.
Eine entsprechende Mitgliederinformation, die gemeinsame Empfehlung sowie Unterlagen zu den Vergütungsverhandlungen stehen den Mitgliedseinrichtungen aus Niedersachsen hier zum Download zur Verfügung.

DBfK-Mitglieder verpflichten sich zur „korrekten und transparenten Abrechnung“

Ministerien und Kassen in Bayern wollen systematisch gegen Abrechnungsbetrug vorgehen / Dem Kodex für Pflegeunternehmer/innen verpflichtet

MÜNCHEN - Falsche Abrechnungen, Hygienemängel, nicht ausreichend qualifiziertes Personal: Laut Berichten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) rechnet mehr als ein Drittel der Pflegedienste seine Leistungen nicht ordnungsgemäß ab und verursacht damit alleine in Bayern Schäden in Millionenhöhe.

Jetzt wollen die Verantwortlichen im Freistaat handeln: Vertreter von Kranken- und Pflegekassen und der zuständigen Ministerien haben laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung nun Strategien beraten, wie sie „kriminellen Anbietern von Pflegeleistungen effizienter“ beikommen können. Unter anderem wird eine speziell auf die Pflege zugeschnittene „Schwerpunkt-Ermittlungsbehörde“ gefordert. Der DBfK begrüßt das konsequente Vorgehen gegen kriminelle Pflegedienste. „Bewusst falsch abzurechnen ist Betrug und muss bestraft werden.“, sagt Silvia Grauvogl, Referentin Ambulante Dienste des DBfK Südost e.V. Allerdings leiden Betreiber ambulanter Pflegedienste massiv darunter, dass ihre Branche in Verruf gerät und in der öffentlichen Diskussion scheinbar generell verdächtigt wird.

Der DBfK vertritt die Leistungserbringer der ambulanten und teilstationären Pflege und begleitet sie bei allen Fragen rund um ihren Pflegedienst, auch was Abrechnungsfragen anbelangt. Mit dem Kodex für Pflegeunternehmer/innen haben sie sich dazu verpflichtet, vertragskonform zu handeln: „Korrekte und transparente Abrechnungen unserer Leistungen sind für uns eine Selbstverständlichkeit“. Bei allen Fragen rund um die korrekte Abrechnung nutzen Betreiber ambulanter Dienste den Beratungsservice des DBfK oder besuchen DBfK-Fortbildungen zu aktuellen Themen wie „Doku ambulant – fit für gute Noten“, geänderte Qualitätsprüfrichtlinien (QPR), Abrechnungsprüfung – Vertragswesen – Begutachtungsinstrument oder Umstellung der Dokumentation auf das neue Strukturmodell „SIS“.

 

Update: Änderung der HKP-Richtlinie in Kraft getreten

Gemeinsamer Bundesausschuss

BERLIN - Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über eine Änderung der Häusliche-Krankenpflege-Richtlinie (HKP-Richtlinie): Medikamentengabe und verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen vom 16. März 2017 ist durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger zum 02. Juni 2016 in Kraft getreten.
Aufgrund der Änderungen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) und der damit einhergehenden neuen Ausrichtung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs wurden die Absätze 4 und 6 des § 2 (verrichtungsbezogene krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen) der HKP-Richtlinie aufgehoben.
In der Leistungsbeschreibung der HKP-Richtlinie wurden folgende Änderungen beschlossen:
- Nr. 26 - Medikamente: unterscheidet jetzt die Bereiche Richten von ärztlich verordneten Medikamenten und Verabreichen von ärztlich verordneten Medikamenten.
- Nr. 29 - Trachealkanüle: Die Bemerkungen wurde wie folgt ergänzt: "Der Wechsel der Trachealkanüle umfasst auch den Wechsel einer Sprechkanüle gegen eine Dauerkanüle und umgekehrt. siehe Absaugen (Nr. 6)."
Der aktuell in Kraft getretene Beschluss ist auf den Internetseiten des G-BA abrufbar.
Update: Die überarbeitete HKP-Richtinie ist im Downloadbereich von www.dbfk-unternehmer.de.